Stiftung

Willkommen bei der Moments-Stiftung! Die Moments-Stiftung interessiert sich außer für die bekannten pflegerischen, therapeutischen, medizinischen und finanziellen Belange des Heilungsprozesses vor allem für die kreativen, psychologischen und philosophischen Ebenen als alltägliche Grundlage der Gesundung.

Knack-Punkte in der 24-Stunden-Pflege bei Wachkomapatienten

Der Patient liegt wund, leidet an Depression und De-Motivation. Er bekommt viel zu viele Medikamente und all die Hilfsmittel stehen unnütz im Weg herum. Alle denken „was soll nur werden, das Gehirn ist doch kaputt!?“ und die Angehörigen sind überlastet, fühlen sich völlig überfordert. Sie kennen das auch? Es sind typische Probleme, die auf eine gemeinsame Ursache zurückgehen. Der Patient ist nicht in seiner Mitte. Körper und Geist sind nicht zentriert und das hemmt den Heilungsprozess. Aber wir haben dafür doch Therapeuten und ausgebildetes Pflegepersonal? Ja, aber auch die können höchstens Löcher stopfen, denn es liegt allein an der Beziehungs-Ebene, wenn der Patient de-zentriert ist.

Und hier liegt ja auch schon die Lösung: Wenn alle, die am Heilungsprozess beteiligt sind, eine Beziehung zum Patienten aufbauen, die seine Integrität wahrt, ihn als Persönlichkeit anerkennt und eine Kommunikation aufbaut, die auf allen Ebenen wahrhaft dialogisch ist und immer den Augenblick, den Moment, im Fokus hat, dann bewirkt das seine Re-Zentrierung. Damit einher geht eine Verbesserung der Lebensqualität und sie bewirkt auch bei den Verantwortlichen gleich mehr Zufriedenheit und eine deutliche Anhebung der therapeutischen Qualität.

Die »Sprache der Liebe«

Es ist fast ein Gemeinplatz, wenn wir sagen, dass Liebende einander ohne Worte verstehen. Es gibt eine Fülle an Literatur, die sich auf die innere Kommunikation beruft, die Mutter und Kind, Bruder und Schwester und Liebende miteinander verbindet. Die Liebe scheint die physischen Sinne zu schärfen, so dass selbst die kleinsten Gesten zusätzliche Bedeutung erhalten. Mythen und Sagen entstanden, denen zufolge Liebende einander verbunden bleiben und Erfahrungen austauschen, obwohl der eine Partner tot, der andere noch am Leben ist. Das Erleben der Liebe vertieft auch die Freude am Augenblick, auch wenn es die Kürze der sterblichen Erfahrung zu betonen scheint. Obgleich der Liebesausdruck den Augenblick hell erleuchtet, trägt diese momentane Helligkeit eine Intensität in sich, die sich der Zeit widersetzt und irgendwie ewig ist.